Ausstellung
Veranstalter: gta Ausstellungen
Datum : Donnerstag, 24. Januar 2008 bis Donnerstag, 21. Februar 2008 Mo-Fr 8-21, Sa 8-16, So und Feiertage geschlossen
Ort : Haupthalle, Zentrum, ETH Zürich
 



Eröffnung mit Begrüssung durch Prof. Dr. Andreas Tönnesmann, Vorsteher Departement Architektur, ETH Zürich und Vincenz Vital, Gemeindepräsident Arosa; Vorträge von Christoph Mayr Fingerle, Architekt, Bozen, Christof Kübler, Kunsthistoriker, Zürich und Marcel Just, Film-Regieassistent, Zürich; Mittwoch 23. Januar 2008, 18.00 Uhr

In den 1920er und frühen 1930er Jahren erlebte Arosa einen rasanten Aufschwung und entwickelte sich vom stillen Kurort zum weltoffenen Sommer- und Wintersportort. Dieser gesellschaftliche und kulturelle Wandel spiegelt sich in zahlreichen Wohn-, Hotel- und Verkehrsbauten, in diversen Einrichtungen für den Sportbetrieb und im Werbeauftritt des Kur- und Verkehrsvereins wider.
Die gewaltige Bautätigkeit war in ihrer Rigorosität beispielhaft. Viele der geplanten und erstellten Hotels und Privathäuser zeigten sich radikal modern. Mit ihren am Neuen Bauen orientierten einfachen kubischen Formen und Flachdächern prägen sie das Dorfbild bis heute. Zum überwiegenden Teil wurden diese Gebäude durch ortsansässige Architekten wie die Gebrüder Brunold, Jakob Licht, Fritz Maron, Alfons Rocco und Ferdinand Zai entworfen und ausgeführt. Ein wichtiger Schritt zur Erschliessung des Orts war der Bau des Langwieser Viaduktes (1912–1914), der Arosa durch die Eisenbahn mit dem Rest der Welt verband und immer noch verbindet.
Das Institut gta widmet dem Aufbruch Arosas in die Moderne zum ersten Mal eine umfassende Darstellung mit einem Buch und einer Ausstellung. Die Ausstellung wird an der ETH Zürich und später in Arosa gezeigt. Kuratoren der Ausstellung sind Marcel Just und Christof Kübler.

Eine Ausstellung des Instituts gta in Zusammenarbeit mit dem Heimatmuseum Schanfigg, Arosa

Die Ausstellung wurde ebenfalls in Arosa gezeigt.

Publikation:
Arosa. Die Moderne in den Bergen
Hg. von Marcel Just, Christof Kübler und Renzo Semadeni, Zürich, gta Verlag 2007; ISBN 978-3-85676-214-8 bestellen


Mit der Unterstützung von: Arosa Bergbahnen AG, Arosa; Bündner Heimatschutz, Chur; Brunold AG, Bauunternehmung, Arosa; Graubündner Kantonalbank, Chur; Stiftung Dr. M.O. Winterhalter, Chur

Mit folgenden Partnern:
Gemeinde Arosa; Kulturförderung Kanton Graubünden; Arosa schneesicher.ch; Rhätische Bahn; Kulm Hotel, Arosa