Ausstellung
Veranstalter: gta Ausstellungen
Datum : Donnerstag, 18. Mai 2006 bis Donnerstag, 1. Juni 2006 Mo-Fr 8-21, Sa 8-16, So und Feiertage geschlossen
Ort : Haupthalle, Zentrum, ETH Zürich, Rämistr. 101
 



Ausstellungseröffnung und Buchvernissage mit Beiträgen von Otto Scherer, Architekt, Windisch, und Prof. Dr. Martin Steinmann, EPF Lausanne; Mittwoch, 17. Mai 2006

Der Basler Architekt Michael Alder (1940-2000) nimmt in der zeitgenössischen Deutschschweizer Architektur eine Sonderstellung ein. Mit dem Verweis auf die traditionelle Rolle des Architekten als Baumeister entzog er sich bewusst formaltheoretischen Diskussionen und medialer Vereinnahmung. Seine Haltung brachte er auch als Lehrer und Mitbegründer der Architekturabteilung der Ingenieurschule beider Basel (heute Fachhochschule) ein.
Formen, Grundrisse und Materialisierung von Michael Alders schnörkellosen Bauten sind das Ergebnis intensiver Auseinandersetzung mit elementaren Wohnbedürfnissen. Architektur zielt auf Dauerhaftigkeit. Und da ein Haus in der Regel mehreren Generationen zu dienen hat, war es in Alders Augen nie nur als Massanfertigung, sondern immer auch als Typ zu verstehen.
Die Ausstellung verfolgt in Plänen, Bildern und Modellen ausgewählter Bauten die Entwicklung seines Entwurfsansatzes von den frühen Einfamilienhäusern in suburbaner Umgebung zu den späteren grossen Wohnanlagen im komplexen städtischen Umfeld. Während Michael Alders zentrales Interesse dem Wohnen galt, hat er aber auch, allein oder mit seinen Büropartnern, wichtige Bauten mit öffentlicheren Nutzungen realisiert.

Eine Ausstellung des Institut gta in Zusammenarbeit mit Hanspeter Müller und Roland Naegelin, Ateliergemeinschaft Basel, sowie Ulrike Zophoniasson, Basel

Mit der Unterstützung des Departements Architektur der ETH Zürich

Publikation:
Michael Alder. Das Haus als Typ
Birkhäuser - Publishers for Architecture 2006
ISBN 3-7643-7502-7