Ausstellung
Veranstalter: gta Ausstellungen
Datum : Samstag, 24. Januar 2009 bis Donnerstag, 5. März 2009 Di-Fr 11-18.30 Uhr, Sa-So 13-17 Uhr
Ort : Galerie Aedes am Pfefferberg, Christinenstr. 18-19, 10119 Berlin
Eröffnung mit Beiträgen von Kristin Feireiss, Aedes Berlin, Dr. Christian Blickenstorfer, Botschafter, Schweizerische Botschaft in Deutschland, Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin, Berlin, Prof. Dr. Wolfgang Schett, ETH Zürich; Freitag, 23. Januar 2009, 20.00 Uhr
Die Zürcher Architekten Thomas von Ballmoos und Bruno Krucker haben sich in den letzten zehn Jahren mit ihren Bauten einen Namen gemacht. Ihre Arbeiten sind geprägt von der Suche nach einer realistischen Haltung, deren Merkmale Komplexität, aber auch Direktheit, Angemessenheit und Lebenstauglichkeit sind. In die praktische Tätigkeit fliesst eine umfangreiche theoretische Beschäftigung mit unterschiedlichen Schwerpunkten ein. Diese vermittelten sie auch im Rahmen ihrer Lehre an der ETH Zürich und EPF Lausanne. Herausragende Bauten sind die Wohnsiedlung Stöckenacker in Zürich (2001-2002), der Hauptsitz der Elektrizitätswerke in Buchs (2002–2004), ein Wohnhaus in Zürich-Wollishofen (2003–2005), die Wohnbauten im Glattpark (2002-2007) sowie die Primarschule in Obermeilen (2005-2007).
Die Ausstellung präsentiert neben realisierten Bauten auch drei neue projektierte Wohnbauten in Zürich. Diese beschäftigen sich thematisch mit grossen Formen und organischen Verhaltensweisen. Mit dem Einbezug dieser aktuellen Bauprojekte, die in den nächsten zwei Jahren ausgeführt werden, zeigen sich Veränderungen, aber auch Konstanten der architektonischen Themen: Städtebauliche Wirkung „grosser Formen“, Plastizität – Aussenraum, Potenzial organischer Entwurfsstrategien, aber auch „alte“ Themen: Konstruktion, Tektonik, Materialität, Vorfabrikation. Die bereits realisierten Gebäude sind mit grossformatigen Fotos und Ausführungsplänen in der Ausstellung vertreten.
Die räumlichen Recherchen auf dem Gebiet des Wohnungsbaus - von Martin Steinmann treffend als „die innere Form“ bezeichnet - werden mit einer Rauminstallation 1:1 bei Aedes am Pfefferberg erlebbar gemacht: Die Ausstellung wird auch zum Experimentierfeld im architektonischen Sinn. Auf einer aus Gerüstmaterial gebauten Ebene wird eine begehbare „innere Form“ gebaut. Diese erforscht einen fiktiven, organischen Raum und gibt über verschiedene Öffnungen den Blick auf die Ausstellung frei.
Die spezifischen Eigenschaften des Galerieraums werden durch die Ausstellung genutzt. Im oberen Bereich der Wände werden Grundrisse der Projekte und grosse Fotos der Bauten präsentiert. Darunter finden sich auf Betrachtungshöhe mehrheitlich Ausführungspläne. Grosse Arbeitsmodelle sind im Raum aufgestellt, teilweise zwischen den Gerüststangen unter der Installation. In der Rauminstallation wird mit biographischen Elementen ein „persönliches Umfeld“ mit unterschiedlichen Exponaten geschaffen. Dabei werden auch unfertige, spekulative Entwurfsideen in Form von Skizzen, Modellen und Referenzen gezeigt. Diese kleinteilige Sammlung entspricht der Intimität der Rauminstallation als innere Form und betont den experimentellen Charakter dieses Teils der Ausstellung. Durch die Öffnungen wird dann im „Fernblick“ der Bezug zu den Bauten und Projekten über ungewohnt nahe oder verstellte Perspektiven hergestellt.
Dieser spezifisch hergestellte Raumversuch wird in dem erst während der Ausstellungsperiode erscheinenden Aedes-Katalog mit Fotos dokumentiert.
Eine Ausstellung des Instituts gta mit von Ballmoos Krucker Architekten, Zürich, in Zusammenarbeit mit der Galerie Aedes, Berlin, im Rahmen der Reihe «Baukunst im Dialog», der Schweizerischen Botschaft in Deutschland, Berlin.
Baukunst im Dialog: Eine von der Schweizerischen Botschaft in Deutschland konzipierte Veranstaltungsreihe zur nachhaltigen Gestaltung des Lebensraums in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein (SIA), den Eidgenössischen Technischen Hochulen (ETH und EPFL), der Università della Svizzera Italian (USI), dem Bund Schweizer Architekten (BSA) und schweizerischen Fachhochschulen.
Publikation:
Bauten und Spekulationen. Von Ballmoos Krucker Architekten
Berlin 2009
ISBN: 978-3-937093-02-4
Veranstalter: gta Ausstellungen
Datum : Samstag, 24. Januar 2009 bis Donnerstag, 5. März 2009 Di-Fr 11-18.30 Uhr, Sa-So 13-17 Uhr
Ort : Galerie Aedes am Pfefferberg, Christinenstr. 18-19, 10119 Berlin
Eröffnung mit Beiträgen von Kristin Feireiss, Aedes Berlin, Dr. Christian Blickenstorfer, Botschafter, Schweizerische Botschaft in Deutschland, Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin, Berlin, Prof. Dr. Wolfgang Schett, ETH Zürich; Freitag, 23. Januar 2009, 20.00 Uhr
Die Zürcher Architekten Thomas von Ballmoos und Bruno Krucker haben sich in den letzten zehn Jahren mit ihren Bauten einen Namen gemacht. Ihre Arbeiten sind geprägt von der Suche nach einer realistischen Haltung, deren Merkmale Komplexität, aber auch Direktheit, Angemessenheit und Lebenstauglichkeit sind. In die praktische Tätigkeit fliesst eine umfangreiche theoretische Beschäftigung mit unterschiedlichen Schwerpunkten ein. Diese vermittelten sie auch im Rahmen ihrer Lehre an der ETH Zürich und EPF Lausanne. Herausragende Bauten sind die Wohnsiedlung Stöckenacker in Zürich (2001-2002), der Hauptsitz der Elektrizitätswerke in Buchs (2002–2004), ein Wohnhaus in Zürich-Wollishofen (2003–2005), die Wohnbauten im Glattpark (2002-2007) sowie die Primarschule in Obermeilen (2005-2007).
Die Ausstellung präsentiert neben realisierten Bauten auch drei neue projektierte Wohnbauten in Zürich. Diese beschäftigen sich thematisch mit grossen Formen und organischen Verhaltensweisen. Mit dem Einbezug dieser aktuellen Bauprojekte, die in den nächsten zwei Jahren ausgeführt werden, zeigen sich Veränderungen, aber auch Konstanten der architektonischen Themen: Städtebauliche Wirkung „grosser Formen“, Plastizität – Aussenraum, Potenzial organischer Entwurfsstrategien, aber auch „alte“ Themen: Konstruktion, Tektonik, Materialität, Vorfabrikation. Die bereits realisierten Gebäude sind mit grossformatigen Fotos und Ausführungsplänen in der Ausstellung vertreten.
Die räumlichen Recherchen auf dem Gebiet des Wohnungsbaus - von Martin Steinmann treffend als „die innere Form“ bezeichnet - werden mit einer Rauminstallation 1:1 bei Aedes am Pfefferberg erlebbar gemacht: Die Ausstellung wird auch zum Experimentierfeld im architektonischen Sinn. Auf einer aus Gerüstmaterial gebauten Ebene wird eine begehbare „innere Form“ gebaut. Diese erforscht einen fiktiven, organischen Raum und gibt über verschiedene Öffnungen den Blick auf die Ausstellung frei.
Die spezifischen Eigenschaften des Galerieraums werden durch die Ausstellung genutzt. Im oberen Bereich der Wände werden Grundrisse der Projekte und grosse Fotos der Bauten präsentiert. Darunter finden sich auf Betrachtungshöhe mehrheitlich Ausführungspläne. Grosse Arbeitsmodelle sind im Raum aufgestellt, teilweise zwischen den Gerüststangen unter der Installation. In der Rauminstallation wird mit biographischen Elementen ein „persönliches Umfeld“ mit unterschiedlichen Exponaten geschaffen. Dabei werden auch unfertige, spekulative Entwurfsideen in Form von Skizzen, Modellen und Referenzen gezeigt. Diese kleinteilige Sammlung entspricht der Intimität der Rauminstallation als innere Form und betont den experimentellen Charakter dieses Teils der Ausstellung. Durch die Öffnungen wird dann im „Fernblick“ der Bezug zu den Bauten und Projekten über ungewohnt nahe oder verstellte Perspektiven hergestellt.
Dieser spezifisch hergestellte Raumversuch wird in dem erst während der Ausstellungsperiode erscheinenden Aedes-Katalog mit Fotos dokumentiert.
Eine Ausstellung des Instituts gta mit von Ballmoos Krucker Architekten, Zürich, in Zusammenarbeit mit der Galerie Aedes, Berlin, im Rahmen der Reihe «Baukunst im Dialog», der Schweizerischen Botschaft in Deutschland, Berlin.
Baukunst im Dialog: Eine von der Schweizerischen Botschaft in Deutschland konzipierte Veranstaltungsreihe zur nachhaltigen Gestaltung des Lebensraums in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein (SIA), den Eidgenössischen Technischen Hochulen (ETH und EPFL), der Università della Svizzera Italian (USI), dem Bund Schweizer Architekten (BSA) und schweizerischen Fachhochschulen.
Publikation:
Bauten und Spekulationen. Von Ballmoos Krucker Architekten
Berlin 2009
ISBN: 978-3-937093-02-4


