Exhibition
Organizer: gta Exhibitions
Date : Friday, 1. June 2007 to Wednesday, 15. August 2007 Mo-Fr 8-22, Sa, So und Feiertage geschlossen
Location : Architekturfoyer, ETH Zurich, Hönggerberg
 



Eröffnung mit Begrüssung durch Philippe Carrard, Leiter gta Ausstellungen, Einführung von Hilar Stadler, Leiter Museum im Bellpark, Kriens, und Vortrag von Axel Simon, Architekturkritiker, Zürich; Donnerstag, 31. Mai 2007, 18.00 Uhr

Die Bauten des Architekten Max Vogt sind jedem Schweizer Bahnfahrenden bekannt. Von ihm stammt das Zentralstellwerk des Zürcher Hauptbahnhofes, der Bahnhof Zürich-Altstetten mit den markanten zehn Wohngeschossen, auch die Bahnhofgebäude von Killwangen-Spreitenbach, Effretikon und Thalwil, um nur einige zu nennen. Die damals neue Kombination von Wohnen und Bahninfrastruktur führte zu innovativen Bautypen. Damals, das war 1957, als Max Vogt (*1925) Entwurfsarchitekt bei den SBB wurde. Er baute rund um Zürich, von Kaiseraugst bis Chur, vom Boden- bis zum Walensee beeindruckende Betonplastiken, die sich durch funktionale Konsequenz und radikale Modernität auszeichnen.
Der Zürcher Fotograf Martin Stollenwerk (*1962) widmete den Vogtschen Landmarks eine mehrjährige Projektarbeit. Er fotografierte akribisch alle Bauten des heute über 80-jährigen Architekten, die so zum ersten Mal zusammen finden. Stollenwerk bildete die Gebäude in der Regel frontal und bei diffusem Licht ab. Mit diesen kompositorischen Mitteln erreicht er, dass die Bauten untereinander vergleichbar werden. So entfaltet sich die Formensprache von Vogts Bauten, die sich durch Reichtum sowie Stringenz auszeichnen, in exemplarischer Weise.
Die Ausstellung, welche bereits im Museum im Bellpark in Kriens zu sehen war, und die Publikation des gta Verlages zeigen rund siebzig Fotografien von Martin Stollenwerk.

Eine Ausstellung des Museum im Bellpark, Kriens

Publikation:
Martin Stollenwerk. SBB Bauten Max Vogt. gta Verlag, Zürich 2006. ISBN-10 3-85676-204-3, ISBN-13 978-3-85676-204-9. Direkt bestellen

Ausstellung und Buch wurden unterstützt von: Arnold Design AG, Uerikon-Zürich; Bundesamt für Kultur BAK; Fachstelle Kultur Kanton Zürich; Fondation Nestlé pour l’Art; Fuka-Fonds der Stadt Luzern; Gemeinde Kriens; Kanton Luzern; Präsidialdepartement der Stadt Zürich; Stiftung Otto Pfeifer; Verein Museum im Bellpark