Forschungsprojekt
Ákos Moravánszky, Ole W. Fischer (Hrsg.)
 

– Architektur zwischen Kunst und Wissenschaft
Precisions
– Architecture between Arts and Sciences

Herausgegeben von Ákos Moravánszky und Ole W. Fischer

Wo ist der Ort der Architektur? Näher bei den Künsten, näher bei den Wissenschaften? Und hat sich diese Position durch die technologische Evolution in den letzten Jahren verändert? – Die Frage der Präzision dient als eine Apparatur, unter der sich die Fluktuationen und Transformationen von Phänomenen und Methoden der Wissenschaft in Kunst und Architektur beobachten lassen, wie der einleitende Essay von Ole W. Fischer verdeutlicht. Während Ákos Moravánszky den Begriffswandel der Präzision in der Architektur(theorie) des 20. Jahrhunderts verfolgt, beschreibt František Lesák die Präzision als eine poetische Praxis der Kunst, welche auch in den Architekturprojekten Philippe Rahms aktiv ist, die ihren Betrachter zu physiologischen Selbstversuchen einlädt. Reinhold Martin diskutiert den Einfluss der Laborarchitektur auf die Praxis der Wissenschaft in der Moderne, Postmoderne und Gegenwart, in der Antoine Picon wiederum die Verbreitungsmechanismen der wissenschaftlichen Bilder kartiert. Und während Werner Sobek und Irmgard Lochner digitale Entwurfsstrategien im Leichtbau vorstellen, untersucht der Ausblick von Georg Vrachliotis die architektonische Struktur von Digitalisierung und Kybernetik.


Edited by Ákos Moravánszky and Ole W. Fischer

Where is the place of architecture? Closer to the arts or to the sciences? And has there been a shift of this position over the past years due to the technological evolution? – The question of precision servers as an apparatus to observe the fluctuations and transformations of phenomena and methods between sciences to art and architecture, as shown by the introductory essay of Ole W. Fischer. And whilst Akos Ákos Moravánszky traces the changing notion of precision in architectural theory during the 20th Century, there is František Lesák, who describes precision as a poetic practice in art, which is also active behind the design projects of Philippe Rahm, which invite their observer to physiologic self-experiments. Reinhold Martin discusses the influence of laboratory architecture on scientific practice of Modernism, Postmodernism and presence, in which Antoine Picon maps the mechanisms of circulation of scientific images. And whilst Werner Sobek and Irmgard Lochner visualize digital design strategies in lightweight construction, Georg Vrachliotis analyzes the architectonic structure of digitalization and cybernetics in his prospect.


Laufzeit: bis März 2008

Weiterführende Informationen

Jovis Verlag