Forschungsprojekt
Prof. Flora Ruchat-Roncati, Prof. Dr. Werner Oechslin, Fredi Ehrat, Cornelia Bauer, Chr. Glaus u.a.
«Ich fürchte, dass man kaum von einem einheitlichen Stil meiner Bauten sprechen kann. Dies kommt wohl daher, dass ich stets zu Konzessionen bereit bin, sowohl in formaler wie auch in finanzieller Hinsicht. Ich gehe dabei von der in gewissen Fachkreisen geradezu ketzerischen Ansicht aus, dass mein Bauherr später in seinem Haus und nicht in meinem Haus wohnen soll.»
Werner Stücheli
Werner Stücheli (1916–1983) zählt zu den erfolgreichsten Architekten der Nachkriegszeit in Zürich. Zwölf Jahre gehörte er dem Baukollegium an. Und öfter als jeder andere Architekt vor oder nach ihm erhielt er die von der Stadt Zürich verliehene «Auszeichnung für gute Bauten».
Seine Architektur resultierte nicht aus der Suche nach universal anwendbaren Lösungen, sondern aus der Auseinandersetzung mit der alltäglichen Realität. In städtebaulichen Eingriffen verwirklichte er eine Philosophie des Kontrastes. Seine Bauten reagieren präzise auf ihr Umfeld – und meist kontrapunktisch: In Stellung, Kubatur und Materialisierung weichen sie ab vom städtebaulichen Grundmuster und ermöglichen grosszügige Bewegungsräume für Fussgänger – nicht das Spektakuläre, aber das Besondere suchend, das sich von der Norm abhebt.
In der Absicht, Wege durch die Stadt zum Erlebnis zu gestalten, initiierte Werner Stücheli die Quaipromenade am Schanzengraben wie auch die Fussgängerüberführung Bucheggplatz, die Limmatschifffahrt und eine Seilbahn über den See.
Publikation:
Ruchat-Roncati, Flora und Oechslin, Werner (Hrsg).Werner Stücheli (1916-1983), Zürich 2002 (Reihe Dokumente zur modernen Schweizer Architektur).
Laufzeit: bis 2002
Prof. Flora Ruchat-Roncati, Prof. Dr. Werner Oechslin, Fredi Ehrat, Cornelia Bauer, Chr. Glaus u.a.
«Ich fürchte, dass man kaum von einem einheitlichen Stil meiner Bauten sprechen kann. Dies kommt wohl daher, dass ich stets zu Konzessionen bereit bin, sowohl in formaler wie auch in finanzieller Hinsicht. Ich gehe dabei von der in gewissen Fachkreisen geradezu ketzerischen Ansicht aus, dass mein Bauherr später in seinem Haus und nicht in meinem Haus wohnen soll.»
Werner Stücheli
Werner Stücheli (1916–1983) zählt zu den erfolgreichsten Architekten der Nachkriegszeit in Zürich. Zwölf Jahre gehörte er dem Baukollegium an. Und öfter als jeder andere Architekt vor oder nach ihm erhielt er die von der Stadt Zürich verliehene «Auszeichnung für gute Bauten».
Seine Architektur resultierte nicht aus der Suche nach universal anwendbaren Lösungen, sondern aus der Auseinandersetzung mit der alltäglichen Realität. In städtebaulichen Eingriffen verwirklichte er eine Philosophie des Kontrastes. Seine Bauten reagieren präzise auf ihr Umfeld – und meist kontrapunktisch: In Stellung, Kubatur und Materialisierung weichen sie ab vom städtebaulichen Grundmuster und ermöglichen grosszügige Bewegungsräume für Fussgänger – nicht das Spektakuläre, aber das Besondere suchend, das sich von der Norm abhebt.
In der Absicht, Wege durch die Stadt zum Erlebnis zu gestalten, initiierte Werner Stücheli die Quaipromenade am Schanzengraben wie auch die Fussgängerüberführung Bucheggplatz, die Limmatschifffahrt und eine Seilbahn über den See.
Publikation:
Ruchat-Roncati, Flora und Oechslin, Werner (Hrsg).Werner Stücheli (1916-1983), Zürich 2002 (Reihe Dokumente zur modernen Schweizer Architektur).
Laufzeit: bis 2002


