Seminar
Veranstalter: Professur Stalder
Dozierende : Prof. Dr. Laurent Stalder, Moritz Gleich, Anne Kockelkorn, Dr. Georg Vrachliotis
Zeit : Do 17:00-19:00
Ort : HIL D 60.1

Im fünften Teil der Seminarreihe „Infrastrukturlandschaft Schweiz“ geht es um das diskursive Gegenstück der technischen Erschliessung: Das Sehnsuchtsbild der Alpennatur, das als fixer Topos die Diskurse und Werke europäischer Architekten von den Anfängen der Industrialisierung bis zur Gegenwart durchzieht. Eklektizisten, Moderne, Regionalisten und Hypermoderne erschaffen sich ihr Spiegelbild in der Alpenlandschaft und beziehen im Gegenüber Position – um zu bewahren, zu transformieren oder zu zerstören.
Die kulturelle Konstruktion dieses Alpenbildes ist als das Produkt einer gesamtgesellschaftlichen Entwicklung zu werten. Seit 200 Jahren systematisch vermessen, verkehrstechnisch erschlossen, politisch konstruiert und touristisch verwertet, ist der „Mythos Natur“ impliziter Ausgangspunkt für die technische Erschliessung der Schweiz.
Veranstalter: Professur Stalder
Dozierende : Prof. Dr. Laurent Stalder, Moritz Gleich, Anne Kockelkorn, Dr. Georg Vrachliotis
Zeit : Do 17:00-19:00
Ort : HIL D 60.1

Im fünften Teil der Seminarreihe „Infrastrukturlandschaft Schweiz“ geht es um das diskursive Gegenstück der technischen Erschliessung: Das Sehnsuchtsbild der Alpennatur, das als fixer Topos die Diskurse und Werke europäischer Architekten von den Anfängen der Industrialisierung bis zur Gegenwart durchzieht. Eklektizisten, Moderne, Regionalisten und Hypermoderne erschaffen sich ihr Spiegelbild in der Alpenlandschaft und beziehen im Gegenüber Position – um zu bewahren, zu transformieren oder zu zerstören.
Die kulturelle Konstruktion dieses Alpenbildes ist als das Produkt einer gesamtgesellschaftlichen Entwicklung zu werten. Seit 200 Jahren systematisch vermessen, verkehrstechnisch erschlossen, politisch konstruiert und touristisch verwertet, ist der „Mythos Natur“ impliziter Ausgangspunkt für die technische Erschliessung der Schweiz.


