Ákos Moravánszky, Ole W. Fischer (Hrsg.)
Precisions. Architektur zwischen Wissenschaft und Kunst
Berlin: Jovis 2008
Wo ist der Ort der Architektur? Näher bei den Künsten, näher bei den Wissenschaften? Und hat sich diese Position durch die technologische Evolution in den letzten Jahren verändert? – Die Frage der Präzision dient als eine Apparatur, unter der sich die Fluktuationen und Transformationen von Phänomenen und Methoden der Wissenschaft in Kunst und Architektur beobachten lassen, wie der einleitende Essay von Ole W. Fischer verdeutlicht. Während Ákos Moravánszky den Begriffswandel der Präzision in der Architektur(theorie) des 20. Jahrhunderts verfolgt, beschreibt František Lesák die Präzision als eine poetische Praxis der Kunst, welche auch in den Architekturprojekten Philippe Rahms aktiv ist, die ihren Betrachter zu physiologischen Selbstversuchen einlädt. Reinhold Martin diskutiert den Einfluss der Laborarchitektur auf die Praxis der Wissenschaft in der Moderne, Postmoderne und Gegenwart, in der Antoine Picon wiederum die Verbreitungsmechanismen der wissenschaftlichen Bilder kartiert. Und während Werner Sobek und Irmgard Lochner digitale Entwurfsstrategien im Leichtbau vorstellen, untersucht der Ausblick von Georg Vrachliotis die architektonische Struktur von Digitalisierung und Kybernetik.
Precisions. Architektur zwischen Wissenschaft und Kunst
Berlin: Jovis 2008
Wo ist der Ort der Architektur? Näher bei den Künsten, näher bei den Wissenschaften? Und hat sich diese Position durch die technologische Evolution in den letzten Jahren verändert? – Die Frage der Präzision dient als eine Apparatur, unter der sich die Fluktuationen und Transformationen von Phänomenen und Methoden der Wissenschaft in Kunst und Architektur beobachten lassen, wie der einleitende Essay von Ole W. Fischer verdeutlicht. Während Ákos Moravánszky den Begriffswandel der Präzision in der Architektur(theorie) des 20. Jahrhunderts verfolgt, beschreibt František Lesák die Präzision als eine poetische Praxis der Kunst, welche auch in den Architekturprojekten Philippe Rahms aktiv ist, die ihren Betrachter zu physiologischen Selbstversuchen einlädt. Reinhold Martin diskutiert den Einfluss der Laborarchitektur auf die Praxis der Wissenschaft in der Moderne, Postmoderne und Gegenwart, in der Antoine Picon wiederum die Verbreitungsmechanismen der wissenschaftlichen Bilder kartiert. Und während Werner Sobek und Irmgard Lochner digitale Entwurfsstrategien im Leichtbau vorstellen, untersucht der Ausblick von Georg Vrachliotis die architektonische Struktur von Digitalisierung und Kybernetik.


