Podiumsdiskussion, Annemarie Burckhardt, Basel und Karin Gimmi, Kunsthistorikerin, Zürich
Veranstalter: Assistenzprofessur Stalder
Datum : Donnerstag, 25. November 2010
Zeit : 17:00
Ort : HIL H 40.9
„Im Ernst: gründen wir eine Stadt.“ Dieser Satz stammt aus einem der meist beachteten Manifeste der Schweizer Nachkriegszeit: Achtung: die Schweiz – so der programmatische Titel - wurde 1955 von dem Architekten und Schriftsteller Max Frisch (1911-1991), dem Soziologen Lucius Burckhardt (1925-2003) und dem Historiker und Publizisten Markus Kutter (1925-2005) veröffentlicht. Die kleine rote Broschüre sorgte für landesweites Aufsehen. Bereits damals kritisierten die drei Autoren die zunehmende Zersiedelung und „Amerikanisierung“ der Landschaft. In Achtung: die Schweiz schlugen sie daher die Planung einer Musterstadt für 30 000 Einwohnern vor. Frisch, Burckhardt und Kutter lieferten damit nicht nur einen grundlegenden Beitrag in der Urbanisierungsdebatte in der Schweiz, sondern auch in der Frage nach der Bedeutung von Utopien für Architektur und Städtebau.
Nach einer kunsthistorischen Einleitung durch Karin Gimmi, wird Annemarie Burkhardt, Künstlerin und langjährige Weggefährtin von Lucius Burkhardt - als Zeitzeugin - etwas über die Entstehungsgeschichte und die Hintergründe dieses Manifestes berichten.
Veranstalter: Assistenzprofessur Stalder
Datum : Donnerstag, 25. November 2010
Zeit : 17:00
Ort : HIL H 40.9
„Im Ernst: gründen wir eine Stadt.“ Dieser Satz stammt aus einem der meist beachteten Manifeste der Schweizer Nachkriegszeit: Achtung: die Schweiz – so der programmatische Titel - wurde 1955 von dem Architekten und Schriftsteller Max Frisch (1911-1991), dem Soziologen Lucius Burckhardt (1925-2003) und dem Historiker und Publizisten Markus Kutter (1925-2005) veröffentlicht. Die kleine rote Broschüre sorgte für landesweites Aufsehen. Bereits damals kritisierten die drei Autoren die zunehmende Zersiedelung und „Amerikanisierung“ der Landschaft. In Achtung: die Schweiz schlugen sie daher die Planung einer Musterstadt für 30 000 Einwohnern vor. Frisch, Burckhardt und Kutter lieferten damit nicht nur einen grundlegenden Beitrag in der Urbanisierungsdebatte in der Schweiz, sondern auch in der Frage nach der Bedeutung von Utopien für Architektur und Städtebau.
Nach einer kunsthistorischen Einleitung durch Karin Gimmi, wird Annemarie Burkhardt, Künstlerin und langjährige Weggefährtin von Lucius Burkhardt - als Zeitzeugin - etwas über die Entstehungsgeschichte und die Hintergründe dieses Manifestes berichten.


