Ausstellung
Veranstalter: gta Ausstellungen
Datum : Freitag, 30. September 2011 bis Freitag, 28. Oktober 2011 Mo-Fr 8-22, Sa 8-12, So und Feiertage geschlossen
Ort : HIL D 30/E 29, Hönggerberg, ETH Zürich
Eröffnung: Donnerstag, 29. September 2011, 18.00 Uhr, Eingangshalle HIL D 30, Hönggerberg, ETH Zürich
Das akademische Jahr 2010/11 war mehr als sonst für das Departement Architektur
der ETH Zürich (D-ARCH) ein Jahr der Herausforderungen und Anstrengungen, aber zugleich auch aufregender Inspirationen. Gleich zu Semesterbeginn im Herbst 2010 sah sich das
D-ARCH wie auch die gesamte ETH einem unerwarteten Ansturm ausgesetzt. Mit über 1900 Studierenden war eine Zahl erreicht, die erst für 2015 prognostiziert wurde. Die Menge überstieg Kapazitäten und Mittel. Die schiere Quantität brachte die Qualität von Lehre und Forschung in Gefahr. Die prekäre Situation provozierte einen Protest der Studierenden. Unter dem Banner «Ausgebucht» unterschrieben gut 1000 Betroffene eine Petition an die Schulleitung der ETH. Diese reagierte umgehend, unter anderem stellte sie eine ehemalige Industriehalle in Zürich-Oerlikon, Werk 11 (ONA), als künftigen zusätzlichen Standort des D-ARCH zur Verfügung.
Die Ereignisse zeitigten nicht nur auf der Ebene von Schulleitung und Departement positive Folgen. Die politische Aktion hat vor allem auch das eigenverantwortliche Engagement der Studierenden mobilisiert, sich weiterhin konstruktiv zu konfrontieren und über das Soll-Programm der Ausbildung hinaus aktiv in die Schule einzubringen. Das neugefundene Selbstverständnis äussert sich in einem verstärkten offenen Austausch zwischen Studierenden, Assistenzen und Professorenschaft über das gemeinsame «Projekt D-ARCH».
Zum Auftakt des neuen akademischen Jahres blickt das D-ARCH stets in einer Schau auf die Leistungen der vorherigen beiden Semester zurück. Die Jahresausstellung 2011 richtet ihre Spots auf die Architekturlehre in den Entwurfsstudios und die Aktivitäten in den angegliederten Forschungsinstituten: dem Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta), dem Institut für Technik in der Architektur (ITA), dem Institut für Denkmalpflege und Bauforschung (IDB) sowie dem Netzwerk Stadt und Landschaft (NSL) mit dem Institut für Städtebau (ISB,) dem ETH Studio Basel/Institut Stadt der Gegenwart und dem Institut für Landschaftsarchitektur (ILA). Neben den Arbeiten von Studierenden aus dem Entwurfs-, Konstruktions- und Gestaltungsunterricht sind Projekte zu sehen, die als Master-Arbeiten oder im Rahmen von Master of Advanced Studies-Programmen (MAS) entstanden sind. Das zur Eröffnung der Ausstellung erscheinende Jahrbuch 2011 dokumentiert das dichte Spektrum in Lehre und Forschung mit Beiträgen, die von den Professuren und Dozenturen ausgewählt wurden.
Eine Ausstellung des Departements Architektur, ETH Zürich
Veranstalter: gta Ausstellungen
Datum : Freitag, 30. September 2011 bis Freitag, 28. Oktober 2011 Mo-Fr 8-22, Sa 8-12, So und Feiertage geschlossen
Ort : HIL D 30/E 29, Hönggerberg, ETH Zürich
Eröffnung: Donnerstag, 29. September 2011, 18.00 Uhr, Eingangshalle HIL D 30, Hönggerberg, ETH Zürich
Das akademische Jahr 2010/11 war mehr als sonst für das Departement Architektur
der ETH Zürich (D-ARCH) ein Jahr der Herausforderungen und Anstrengungen, aber zugleich auch aufregender Inspirationen. Gleich zu Semesterbeginn im Herbst 2010 sah sich das
D-ARCH wie auch die gesamte ETH einem unerwarteten Ansturm ausgesetzt. Mit über 1900 Studierenden war eine Zahl erreicht, die erst für 2015 prognostiziert wurde. Die Menge überstieg Kapazitäten und Mittel. Die schiere Quantität brachte die Qualität von Lehre und Forschung in Gefahr. Die prekäre Situation provozierte einen Protest der Studierenden. Unter dem Banner «Ausgebucht» unterschrieben gut 1000 Betroffene eine Petition an die Schulleitung der ETH. Diese reagierte umgehend, unter anderem stellte sie eine ehemalige Industriehalle in Zürich-Oerlikon, Werk 11 (ONA), als künftigen zusätzlichen Standort des D-ARCH zur Verfügung.
Die Ereignisse zeitigten nicht nur auf der Ebene von Schulleitung und Departement positive Folgen. Die politische Aktion hat vor allem auch das eigenverantwortliche Engagement der Studierenden mobilisiert, sich weiterhin konstruktiv zu konfrontieren und über das Soll-Programm der Ausbildung hinaus aktiv in die Schule einzubringen. Das neugefundene Selbstverständnis äussert sich in einem verstärkten offenen Austausch zwischen Studierenden, Assistenzen und Professorenschaft über das gemeinsame «Projekt D-ARCH».
Zum Auftakt des neuen akademischen Jahres blickt das D-ARCH stets in einer Schau auf die Leistungen der vorherigen beiden Semester zurück. Die Jahresausstellung 2011 richtet ihre Spots auf die Architekturlehre in den Entwurfsstudios und die Aktivitäten in den angegliederten Forschungsinstituten: dem Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta), dem Institut für Technik in der Architektur (ITA), dem Institut für Denkmalpflege und Bauforschung (IDB) sowie dem Netzwerk Stadt und Landschaft (NSL) mit dem Institut für Städtebau (ISB,) dem ETH Studio Basel/Institut Stadt der Gegenwart und dem Institut für Landschaftsarchitektur (ILA). Neben den Arbeiten von Studierenden aus dem Entwurfs-, Konstruktions- und Gestaltungsunterricht sind Projekte zu sehen, die als Master-Arbeiten oder im Rahmen von Master of Advanced Studies-Programmen (MAS) entstanden sind. Das zur Eröffnung der Ausstellung erscheinende Jahrbuch 2011 dokumentiert das dichte Spektrum in Lehre und Forschung mit Beiträgen, die von den Professuren und Dozenturen ausgewählt wurden.
Eine Ausstellung des Departements Architektur, ETH Zürich






