Ausstellung
Veranstalter: gta Ausstellungen
Datum : Donnerstag, 5. Dezember 2002 bis Donnerstag, 23. Januar 2003
Ort : Haupthalle, ETH Zentrum
 



Eröffnung mit Vortrag von Hubertus Adam, Zürich



Eine Ausstellung des Instituts gta



Mit seiner mehr als 50-jährigen, überaus erfolgreichen Karriere ist Theo Hotz innerhalb der Schweizer Architektenschaft ein singuläres Phänomen. Nach einer Hochbauzeichnerlehre eröffnete der 1928 in Oberrieden ZH geborene Architekt 1949 sein eigenes Büro in Zürich, das nach einer Partnerschaft mit Fedor Altherr und Max Kollbrunner 1974 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde. Wichtige Stationen des Frühwerks waren der Bau der Bezirksschule in Wettingen (1954-57) sowie des Hotels Astoria in Luzern (1955-57). Zum eigentlichen Durchbruch indes gelangte das Büro mit dem Fernmeldebetriebszentrum in Zürich-Herdern (1972-78). Direkt an der Autobahnauffahrt gelegen, markiert der expressiv-zeichenhafte Baukörper eine Torsituation zur Stadt. Dass Ökonomie und Ökologie nicht als Widerspruch zu begreifen sind, bewies das Büro mit dem Neubau der EMPA in St. Gallen (1993-96), bei dem die Photovoltaik-Technologie in grossem Umfang zum Einsatz gelangte. Der enge Zeitrahmen der in nur sieben Monaten realisierten Halle 1 der Messe Basel (1998-99) zeugt nicht zuletzt von der pragmatischen und logistischen Kompetenz des Zürcher Büros. Die Bauten und Projekte der jüngsten Zeit, vielfach Wohnbauten oder Wohnsiedlungen, wurzeln ebenfalls in der Tradition der Moderne. Vom Mehrfamilienhaus in der Bäckerstrasse reicht die Spannweite bis hin zu grossmassstäblichen Siedlungsvorhaben wie dem Kappeli-Areal in Altstetten (1998-2000) oder dem Regina-Kaegi-Hof in Oerlikon (2000-2001).




Publikation:

Theo Hotz. Architektur 1949-2002. Broschierte Sonderausgabe. Lars Müller Publishers, Baden, 2002.


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