Ausstellung
The Good, the Bad and the Ugly - Have we ever been postmodern?

Veranstalter: gta Ausstellungen
Datum: Dienstag, 31. August 2021 bis Freitag, 17. Dezember 2021
Zeit: 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Ort: https://ethz.zoom.us/j/66678778806
 



The Good, the Bad and the Ugly – Have we ever been postmodern?
Gespräch mit Elli Mosayebi und Christian Inderbitzin (Edelaar Mosayebi Inderbitzin Architekten) moderiert von Fredi Fischli und Niels Olsen, gta Ausstellungen, ETH Zürich und einer Begrüssung von Samuel Schweizer, Ernst Schweizer AG

31. August 2021, 12 Uhr

Anlässlich der Veranstaltung präsentieren wir eine virtuelle Ausstellung mit neuen Bildern des Fotografen Gion von Albertini: goodbadugly.gta.arch.ethz.ch

Lange Zeit hat die Schweizer Architektur ein Bild der «heroischen Periode» (1990er Jahre) gezeichnet, das deren unmittelbare Vorläufer oftmals ausklammert. Für uns sind Architektinnen und Architekten jener Vorläuferbauten wie Pierre Zoelly, Theo Hotz oder Tilla Theus aber von besonderem Interesse, weil sie unterschiedliche Szenarien der Postmoderne oder einer Befragung der Moderne aufzeigen. Der Titel The Good, the Bad and the Ugly verweist auf die Richtungswahl, vor der die Architektur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stand. Zwar findet man in der Schweizer Architektur dieser Zeit tatsächlich (fast) keine der gängigen Klischees postmoderner Formensprache. Mit dem Blick auf die Gegenwart drängt sich sogar die Vermutung auf, dass die formale Absenz eine umso effektivere, subversive Transformationsenergie freigesetzt hat. Die Heroen jener Zeit haben einen Bann gebrochen, der heute bei der Verwertung historischer Formen und der Arbeit mit sogenannten «Referenzen» ein anything goes eröffnet hat.

Mit diesem Spaziergang durch Zürich laden wir Sie ein, die uns scheinbar gewohnte architektonische Umgebung neu zu sehen und sie im Kontext eines gegenwärtigen Architekturdiskurses neu zu lesen. Wir besichtigen Bauten von Theo Hotz, Ernst Gisel, Eduard Neuenschwander, Tilla Theus, Justus Dahinden, Pierre Zoelly, Esther und Rudolf Guyer, Hans Fischli, Kaschka Knapkiewicz und Axel Fickert, Vittorio Magnago Lampugnani und anderen.

Sponsor der Ausstellung: Ernst Schweizer AG