Laurent Stalder
Curriculum Vitae

Laurent Stalder (*1970, Lausanne) hat 1996 an der ETH Zürich in Architektur diplomiert. Von 1996 bis 1997 war er Stipendiat des Schweizerischen Instituts für Archäologie und Bauforschung in Kairo, von 1997 bis 2001 Assistent am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) des Departments Architektur der ETH Zürich, wo er 2002 promovierte. Im gleichen Jahr wurde er zum Assistenzprofessor für Architekturgeschichte an das Departement für Geschichte der Université Laval in Québec, Kanada berufen, 2006 als Assistenzprofessor für Architekturtheorie an das Institut gta der ETH. Seit 2018 ist er ordentlicher Professor am Institut gta und dessen Vorsteher. 2009 war er Visiting Scholar am Massachusetts Institute of Technology, im Herbstsemester 2019 hatte er eine Gastprofessur für «Architectural Behaviorology» am Tokyo Institute of Technology.

Der Forschungs- und Publikationsschwerpunkt von Laurent Stalder ist die Architekturgeschichte und -theorie vom 19. bis 21. Jahrhundert an der Schnittstelle zur Technikgeschichte. Wichtigste Buchpublikationen sind: «Hermann Muthesius 1861–1927. Das Landhaus als kulturgeschichtlicher Entwurf» (2008), «Schwellenatlas» (2009), «Atelier Bow Wow. A Primer» (2013), «Fritz Haller. Architekt und Forscher» (2015), «Architecture/Machine» (2017), «Architectural Ethnography» (2018), «Founding Myths» (2019), «Architektur Ethnographie» (2020). Seine Aufsätze wurden in verschiedenen Zeitschriften publiziert, u. a. in AA Files, ARCH+, Grey Room, The Journal of Architecture, werk, bauen + wohnen und der Zeitschrift für Kunstgeschichte.

Laurent Stalder ist wissenschaftlicher Beirat des Jaap Bakema Study Centre in Rotterdam, Stiftungsratsmitglied der Stiftung Bibliothek Werner Oechslin in Einsiedeln und des Schweizerischen Instituts für Ägyptische Bauforschung und Altertumskunde in Kairo.
2015 wurde er mit der Goldenen Eule für seine Lehre am Departement Architektur der ETH Zürich ausgezeichnet.

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